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Meridiane
Auf dieser Seite möchte wir Ihnen nun die Bedeutung und Eigenschaften der Meridiane vermitteln.
Sicher können Sie dann in der unten folgenden Übersicht schon den einen oder anderen Aha-Effekt direkt erkennen.
Wie basiert das Wissen über die Meridiane auf alter chinesischer Heilmedizin. Die chinesische Medizin geht davon aus, dass das Leben durch den freien Fluss kosmischer Energien im Körper aufrecht erhalten wird. Diese Energie kennen wir unter Chi, Qi oder Prana. Man versteht darunter eine bewegte und dynamische Energie, welche ständig zwischen den männlichen (Yang) und weiblichen (Yin) Polen quasi sich hin und her bewegt.
Mutter Erde wird dem Yin - also dem weiblichen Pol - das Weltall (Kosmos, Universum) dem Yang - also dem männlichen Pol zugeordnet. So bewegen sich Menschen und Säugetiere auf der Erde an der Grenze zwischen Yin und Yang und weisen im gesunden Urzustand eine harmonische Balance zwischen Yin und Yang. Reptilien dagegen sind eine Überbetonung des Yinaspekts (Erde) und flugähnliche Wesen eine Überbetonung des Yangaspekts (Luft).
Meridiane sind Hauptkanäle (Lichtkanäle, Leitbahnen), die elektromagnetische Energie durch den Körper leitet. Sie sind paarig und liegen immer wechselseitig links und rechts am Körper. Ausgenommen hiervon sind die Zentralmeridiane (Konzeptionsgefäß) und Gouverneurmeridiane (Lenkergefäß).
Die Yin-Energie fließt von unten nach oben - also von den Fußzehen auf der Körpervorder- und Innenseite zum Brustkorb hoch und weiter auf der Innenseite der Arme bis hin zu den Fingerspitzen.
Die Yang-Energie fließt von den Fingerspitzen über die Außenseite der Arme zum Kopf und über alle Körperseiten wieder hinunter zu den Füßen bis in die zehen.
Ist die ausgeglichen - herrscht ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang.
Jeder Meridian ist einer Tageszeit zugeordnet, in der er am aktivsten ist. Alle zwei Stunden löst im Uhrzeigersinn eine Meridian den anderen ab.
Das wiederum bedeutet, dass jeder Meridian zu einer bestimmten Zeit die meiste Energie hat. Die Kosmische Energie bewegt sich durch alle Meridiane, wo sie dann jeweils zu bestimmten Zeiten ihren Höhepunkt erreicht. Das Zentral- und Gouverneursgefäß kann man sinngemäß als übergeordnete Meridiane bezeichnen. Sie stellen eine Art Energiespeicher dar, an dem die anderen Meridiane versorgt werden. Das Zentralgefäß liegt auf der Körpervorderseite und ist für alle Yin-Meridiane zuständig. Folglich liegt das Gouverneur- oder Lenkergefäß auf der Rückseite und ist für alle Yang-Meridiane zuständig. Sie sind auf der Mitte zugeordnet und haben keine eigentliche Maximalzeit,
da hier jeweils die einzelnen Meridiane zuständig sind.
Blockaden, Energiestaus, Hitze, Schmerzen usw. zeigen sich verstärkt zum Zeitpunkt der höchsten Organgtätigkeit. Während Energiemangel, Schwäche, Funktionsausfall, Kälte und Wahrnehmungsstörungen eher beim Tiefpunkt eines Organes in Erscheinung treten.
Wie bereits erwähnt sind Meridiane Leitbahnen unseres Körpers - sie stellen die Verbindung zwischen unseren Organen und Energiezentren (Chakren, feinstoffliche Körper) und den äußeren Begebenheiten darf.